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Pressegespräch goMURra – Lebensraum Mur als Gemeinschaftsaufgabe

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Grenzüberschreitendes Hochwasserrisikomanagement

Im April 2018 wurde das bilaterale EU-Projekt goMURra (Interreg Programm Österreich-Slowenien) genehmigt. In den nächsten drei Jahren arbeiten sieben Partner aus Österreich und Slowenien in Fortsetzung des wasserwirtschaftlichen Grundsatzkonzeptes einen „Masterplan 2030“ für die Grenz-Mur aus, der für die lokale sowie regionale Entwicklung von nachhaltiger Bedeutung ist. Er beinhaltet Maßnahmen und Strategien für 34 km des Fließgewässersystems der Grenz-Mur samt begleitender Auwälder und Nebengewässer, mit positiven Auswirkungen auf die Reduzierung des Hochwasserrisikos, auf die Verbesserung des Zustandes der Oberflächengewässer und des Grundwassers sowie deren Habitate und nicht zuletzt auf den Lebensraum an der Grenz-Mur. Die goMURra-Auftaktveranstaltung am 5. Juli 2018 in Bad Radkersburg soll den Leistungsumfang der bilateralen Partnerschaft darlegen.

Gemeinsam die Zukunft planen

Das Projekt goMURra ist die Fortsetzung der langjährigen Zusammenarbeit und gemeinsamer Aktivitäten entlang des 34 km langen Fließgewässersystems der Grenzmur im Rahmen der Ständigen österreichisch-slowenischen Kommission für die Mur.
Unter Berücksichtigung des Wasserwirtschaftlichen Grundsatzkonzeptes aus dem Jahr
2000, der bisher umgesetzten Maßnahmen und der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Richtlinien auf europäischer Ebene, werden zukünftige Strategien und Maßnahmenprogramme für die Mur-Grenzstrecke in Form eines Managementplanes 2030 ausgearbeitet.
Flusshochwasser führt zu massiven Schäden durch Überschwemmungen
Hochwasser ist als Teil des natürlichen Wasserkreislaufes ein Naturereignis, das nicht verhindert werden kann. Je intensiver ein Gebiet von Menschen genutzt wird, desto größer können auch die Schäden bei Hochwasser sein. Da viele Indizien für eine steigende Gefährdung durch Extremniederschlagsereignisse und daraus resultierende Hochwasserwellen sprechen, sind große Anstrengungen hinsichtlich der Vorsorge und der Risikoverminderung im Hochwasserschutz zu unternehmen. Landesrat Johann Seitinger zeigt sich vom partnerschaftlichen EU-Projekt überzeugt und betont in diesem Sinne: „Naturkatastrophen kennen keine Staatsgrenzen. Daher ist es selbstverständlich, dass man sich in guter Nachbarschaft gegenseitig unterstützt und gemeinsam Maßnahmen unternimmt, um die Menschen, Sachgüter und Naturräume zu schützen. Die steirische Hand ist in diesem Zusammenhang immer
für unsere slowenischen Freunde ausgestreckt.“

Geographisch bildet die Mur die Staatsgrenze zwischen Österreich und Slowenien und eine natürliche Grenze, die aber gleichzeitig Menschen und Lebensräume auf beiden Seiten des Flusses grenzübergreifend verbindet und insofern eine gemeinsame fachliche Betreuung erfordert. Hochwasserereignisse bestimmen die Entwicklungsbedingungen der Uferräume und verändern diese. Da einseitige Maßnahmen auch auf die gegenüberliegende Seite Einfluss haben, ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit erforderlich. 1954 wurde ein
zwischenstaatliches Abkommen über die Lösung wasserwirtschaftlicher Fragestellungen an der Grenz-Mur abgeschlossen, welches 1992 zwischen den Republiken Österreich und Slowenien erneuert wurde. Mit goMURra wird die Erfolgsgeschichte fortgesetzt.

Gemeinsam aktiv

m April 2018 wurde das bilaterale EU-Projekt goMURra (Interreg Programm Österreich-Slowenien) bewilligt.
Sieben Projektpartner aus Österreich und Slowenien erarbeiten und realisieren in insgesamt sechs Arbeitspaketen abgestimmte Maßnahmen zur Verbesserung der wasserwirtschaftlichen und ökologischen Situation der Mur und seiner Nebengewässer, des Hochwasserrisikomanagements und der Hochwassersicherheit entlang der Grenzmur. Die Maßnahmen werden durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und durch Informationskampagnen unterstützt.
Durch die Einbeziehung der in beiden Staaten für die Wasserwirtschaft und den Katastrophenschutz verantwortlichen Dienststellen und von zwei Gemeinden in die Projektpartnerschaft bindet das Projekt direkt die nationalen und regionalen Entscheidungsebenen ein.

Die Projektpartner

• Direkcija Republike Slovenije za vode
• Agencija Republike Slovenije za okolje
• Obcina Gornja Radgona
• Amt der Steiermärkischen Landesregierung Abteilung 14 – Wasserwirtschaft, Ressourcenund Nachhaltigkeit
• Amt der Steiermärkischen Landesregierung Fachabteilung Katastrophenschutz und Landesverteidigung
• Stadtgemeinde Radkersburg
• Wasserverband, Wasserversorgung Radkersburg! !

goMURra - Ziele:

Managementplan Mura 2030:
• Grenzüberschreitender Managementplan zur innovativen nachhaltigen Bewirtschaftung der Grenz-Mur und ihrer Seitenarme. Sicherung gemeinsamer Wasserressourcen:
• Verbesserung hydromorphologischer Parameter zur Optimierung des Zustandes der Oberflächengewässer, des Grundwasserhaushaltes und der Biodiversität.
• Managementkonzept für Seitenarme der Mur und der Mühlbäche.
Verbesserung des bilateralen Hochwasserrisikomanagements:
• Gemeinsame Ausarbeitung eines bilateralen Katastrophenschutzplanes für Hochwasser.
• Gezielte Öffentlichkeitsarbeit, Information und Schulung der Einsatzorganisationen.
Schutz und Gestaltung urbaner Räume:
• Anpassung und Verbesserung des bestehenden Hochwasserschutzes für die Gemeinden Bad Radkersburg und Gornja Radgona und Gestaltung der ufernahen Bereiche.

Kurzüberblick goMURra:

Projektdauer:
Juni 2018 bis Mai 2021
Gesamtbudget:
2.849.699,62 € (je 50% A und SLO)
Davon 85% EU-Förderung (EFRE): 2.422.244,66 €

Ihre Gesprächspartner:
DI Rudolf Hornich, Land Steiermark Abteilung 14, Wasserwirtschaft, Ressourcen und
Nachhaltigkeit
Tomaž Prohinar, Direktor der Wasserdirektion der Republik Slowenien
Bürgermeister Stanislav Rojko, Gemeinde Gornja Radgona
Bürgermeister Heinrich Schmidlechner, Stadtgemeinde Bad Radkersburg

Rückfragehinweis/Ansprechpartner/Kontakt:

Amt der Steiermärkischen Landesregierung Ministrstvo za okolje in prostor
Abteilung 14 – Wasserwirtschaft, Ressourcen Direkcija RS za vode
und Nachhaltigkeit
Wartingergasse 43 Hajdrihova ulica 28c
A-8010 Graz SI – 1000 Ljubljana, Slovenija
DI Rudolf Hornich Mag. Suzana Stražar univ. dipl. inž. grad.
DI Tanja Schriebl Petra REPNIK MAH, univ. dipl. inž. vod. in kom. inž.
abteilung14@stmk.gv.at goMURra.drsv@gov.si
www.wasserwirtschaft.steiermark.at www.dv.gov.si

Projektbegleitende Öffentlichkeitsarbeit:
pr mag. Trumler, communications GmbH,
Mag. Johann P. Trumler:
Tel.: 0664 402 37 61 und 0316 47 31 59
E- Mail: office@prtrumler.at

 

Von der Stadt an den Auwald

Das EVTZ Projekt goMURra möchte einen naturnahen Übergangs zwischen dem Naturraum Natura 2000 und dem Stadtraum schaffen.

Mit Spielestationen, Verweilplätzen und einem Wiesenweg am Ufer der Mur werden Gäste und Bewohnen zum Spaziergang in den stadtnahen Auwald eingeladen.

Senkrechte und liegende Balancierelemente sorgen für Abwechslung beim Gehen.

Die unterschiedliche Breite des Vorlandes zwischen neuem Damm und dem Murufer ermöglicht die variable Gestaltung dieses sehr attraktiven Bereiches. 

Ein kleiner Höhepunkt ist die Attraktivierung des Grillplatzes im Bereich der „Parktherme Arena“.

Wir laden zur Nutzung ein, bitten aber auch den Platz so zu verlassen, wie Sie diesen anfinden möchten.

Die Fertigstellung soll bis zur Osterwoche erfolgen

E-Werk Bad Radkersburg
Wasserwerk Bad Radkersburg
Quelle Bad Radkersburg
Biowärme Bad Radkersburg
Beteiligung Bad Radkersburg
Zehnerhaus Bad Radkersburg
TVB Bad Radkersburg
Parktherme Bad Radkersburg
Volksschule Bad Radkersburg
Musikschule Bad Radkersburg
GDZ Bad Radkersburg
Eurocampus Bad Radkersburg
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IHTL Bad Radkersburg
Museum Bad Radkersburg