Wilkommen in Bad Radkersburg!
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Einladung zur ONLINE-Veranstaltung Transport.Mittel der Region

Geschätzte Interessierte !
Liebe Freunde !

Kürzlich war die DorfUni im Schloss Halbenrain und im ZEHNERHAUS Bad Radkersburg zu Gast um Themen der Region aufzugreifen und ONLINE zu diskutieren (siehe Video-LINKs)

Rückblick: DorfUni aus dem ZEHNERHAUS Bad Radkersburg
Thema: Bau.Werke          https://youtu.be/iBpCGgyIqOE

Rückblick: DorfUni aus dem Schloss Halbenrain
Thema: Lebens.Mittel       https://youtu.be/-YXtfGFJWaM

Die Diskussionsreihe richtet sich an Menschen aus Regionen, die sich für Lösungsansätze auf lokaler und kleinregionaler Ebene interessieren und den Weg zur Zukunftssicherheit aktiv mitgestalten wollen.

Dazu werden an vier Abenden im November und Dezember verschiedene Themen am Beispiel der Region Bad Radkersburg vorgestellt und diskutiert.

"Region am Donnerstag“ ist eine Kooperation der DorfUni mit dem Forschungsprojekt Provinz Denken.Bauen.Leben und findet online via Facebook und YouTube statt.

EINLADUNG zur ONLINE-Veranstaltung

Transport.Mittel der Region

Vom Sammeltaxi bis zu autonom zugestellten Gütern: Klimaneutrale Mobilität wird vor allem im ländlichen Raum eine Herausforderung.
Welche Strategien werden mit Forschung, Technologie und Innovationen verfolgt?
Welche Transportmittel haben das Zeug zum Game-Changer zu werden und warum?

Datum: Do. 26. November 2020
Uhrzeit: 18:00 – ca. 19:30 Uhr

LIVE-Stream: YouTube (https://www.youtube.com/watch?v=A5v2YGq2Id8), Facebook (https://www.facebook.com/DorfUni.at/live/)

DiskussionsteilnehmerInnen:

     Michael Schwendinger
         VCÖ - Mobilität mit Zukunft

     Natasa Hodzic-Srndic & Lina Moßhammer
         AustriaTech

         Manuel Giessauf & Julia Fröhlich
         i:HTL Bad Radkersburg

         Markus Frewein
         Verkehrplus – Prognose, Planung und Strategieberatung

Moderation:

      Manfred Mikl

         Radverkehrsbeauftragter Stadt Bad Radkersburg

 

Weiterer Termin:

   Do. 3. Dezember 2020  18:00 Uhr :  Zusammen.Wirken der Region

Weitere Informationen zum nächsten Termin sowie zu den Vortragenden finden Sie hier: https://www.fh-joanneum.at/veranstaltung/r-a-d-region-am-donnerstag/

oder in der Facebook Gruppe Region am Donnerstag (https://www.facebook.com/groups/regionamdonnerstag).

"Region am Donnerstag" ist Teil des Projekts "Provinz Denken.Bauen.Leben" und wird vom Land Steiermark, Abteilung 8 Gesundheit, Pflege und Wissenschaft, Referat Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Ausschreibungsreihe Polaritäten in der Wissensgesellschaft gefördert.


Aufruf: Dorfzukunft selbst gestalten!

Wie kann die Region Bad Radkersburg und Umgebung lebenswerter gestaltet werden? Dieser Frage widmet sich das Projekt Provinz Denken.Bauen.Leben der FH JOANNEUM. Im Februar wurden in einer Winter School gemeinsam mit Studierenden aus Österreich und Deutschland Konzepte für die Dörfer Goritz, Laafeld und Zelting entwickelt. Erste Ansätze aus diesen Konzepten wurden schon erfolgreich aufgegriffen. Einerseits wurde von der Gemeinde an verschiedenen Orten Tafeln zur Geschwindigkeitsmessung installiert. Andererseits gab es in Zelting unter dem Hashtag „ZELTINGzeichnet“ eine Sammlung von Ideen für die gemeinsame Umsetzung von Maßnahmen, die am alten Feuerwehrhaus gesammelt wurden.

Weitere Schritte sind nun geplant. Alle Personen aus Zelting und Goritz, die die Dorfzukunft selbst gestalten wollen, sind aufgerufen, sich unter tim.wakonig-lueking(at)fh-joanneum.at zu melden. Diese werden in den Informationsverteiler aufgenommen und über die Umsetzung der nächsten Aktivitäten informiert.

Auch interessierte BewohnerInnen aller anderen Dörfer sind eingeladen, sich zu melden. Diese haben die Möglichkeit im Zuge eines Symposiums im November sich in Workshops zu beteiligen, in denen Maßnahmen für die Entwicklung des jeweiligen Dorfes entstehen werden.

Weitere Informationen zum Projekt können im Internet auf der Projektwebseite https://www.fh-joanneum.at/projekt/provinz-denken-bauen-leben/ aufgerufen werden.

Fotocredit: FH JOANNEUM, Projekt Provinz.Denken.Bauen.Leben

Kontakt: DI Tim Wakonig-Lüking (FH JOANNEUM Gesellschaft mbH, Institut für Architektur und Management, Alte Poststraße 154, 8020 Graz, tim.wakonig-lueking(at)fh-joanneum.at)


Endpräsentation
Endpräsentation Ausstellung
Endpräsentation Goritz
Endpräsentation Laafeld
Endpräsentation Zelting
Analysemodell Goritz
Analysemodell Goritz
Diskussion Goritz
Konzept Goritz
"Kunst gegen Geschwindigkeit" Goritz
Traditionswerkstatt Goritz
Laafeld Analyse
Laafeld Analyse
Beispiel "Nachbarschaftsapp" Laafeld
Beispiel "Nachbarschaftsapp" Laafeld
Ideenfindung Laafeld
Rundweg Laafeld
Zentrum Laafeld Jahr 2080
Zentrum Laafeld Jahr 2080
Dorfmitte Zelting

Ergebnisse der Endpräsentation - Provinz Denken.Bauen.Leben

Dorfzukunft? – Dorf-Werkstatt Goritz, Laafeld und Zelting
Winterschool Provinz Denken.Bauen.Leben

Ein nächster Schritt im Rahmen des Projektes Provinz Denken.Bauen.Leben wurde Anfang Februar gemacht. Nach der Bestandsaufnahme, der Erhebung statistischer Daten, Workshops mit der BORG und der iHTL, dem Fotowettbewerb mit anschließender Preisverleihung und Diskussionsveranstaltung, sowie zahlreichen persönlichen Gesprächen und Interviews im Jahr 2019, wurden die drei Dörfer Goritz, Laafeld und Zelting für die gemeinsame Entwicklung von Konzepten zur Dorferneuerung ausgewählt.

In der Woche vom 03. bis 07. Februar fand in diesen drei Ortschaften, die auf Bürgerbeteiligung angelegte Dorfwerkstatt (Winterschool) mit 16 Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen statt. Gemeinsam mit der Dorfbevölkerung suchte man vor Ort in den Feuerwehr-Rüsthäusern nach Ideen und Vorschläge für eine Stärkung der Dorfstrukturen auf sozialer, kultureller, aber auch ökonomischer und baulicher Ebene. Vor allem die Zusammenkünfte zwischen EinwohnerInnen und Studierenden am Montag- und Mittwochabend wurden teils intensiv genutzt, um bei einer Brettljause und lokalen Getränken an einer Weiterentwicklung der vorhandenen Strukturen zu arbeiten. Unterstützende Inputs kamen für die TeilnehmerInnen zum Thema Dorferneuerung von Franz Nahrada. Zusätzlich gab es am Dienstag eine abendliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, bei der Ulrike Brandstätter über „Landschaft, Kultur und Essen – einst und heute“ sprach und Ernst Preininger mit seinem Beitrag „Transformation von Landwirtschaft und Ländlichkeit“ einen Ausblick in die Zukunft wagte.

Ideen für die Dörfer
So verschieden die drei Dörfer in ihrer baulichen und sozialen Struktur sind, so unterschiedlich waren auch die Projektergebnisse und Entwicklungsansätze die am 7. Februar im Bürgerservice Zeltingerstraße der Öffentlichkeit präsentiert wurden:

Goritz – Gemeinsam Dinge schaffen

Neben der Modernisierung des Kinderspielplatzes wurde die Vision einer „Traditionswerkstatt“ erarbeitet, in der handwerkliches Wissen weitergegeben werden kann. Dazu gehört das Arbeiten mit Holz und Metall, aber auch Fertigkeiten wie Nähen oder Sticken. Die funktionalen Räumlichkeiten in der Freiwilligen Feuerwehr werden sehr gut und intensiv genutzt. Die Studierenden bemerkten jedoch, dass es schön wäre, wenn im Rahmen der Werkstatt auch ein Ort entstehen könnte, der ein wenig heimeliger und barrierefrei zugänglich ist. Wie auch in den anderen Dörfern besteht zudem der Wunsch nach einer Verkehrsberuhigung der stark frequentierten Landesstraße und nach Einhaltung der Tempo 30-Beschränkung in der Dorfstraße, der man mit der Idee „Kunst gegen Geschwindigkeit“ künftig begegnen könnte. Dazu gab es eine gut sichtbare Intervention der Studierenden.

Laafeld – Besonderes Leben im Besten 1/3

In Laafeld versuchte man sich den Ort im Jahr 2080 vorzustellen. Entsprechend des Ansatzes, dass sich die Dörfer voneinander unterscheiden sollen, wurde hier ein Schwerpunkt auf das gemeinsame Wohnen im Alter gelegt. Es wurden dazu für die Kinder von heute, die im Zeitalter der Digitalisierung aufwachsen, Szenarien entwickelt, wie ihr Leben in 60 Jahren im Dorf aussehen könnte.

Der Wunsch nach einer zentralen Begegnungszone, einer Dorfmitte, könnte sich dabei rund um das bestehende Pavelhaus entwickeln. Die Idee eines Gemeinschaftsgartens als Treffpunkt oder auch ein Outdoor-Fitnesspark, der sich als grünes Wegenetz durch den Ort und entlang der Mur bis nach Bad Radkersburg zieht, wurden formuliert. Die Vision zeigt auf, dass eine Verknüpfung von Onlineleben mit physischer Präsenz und persönlicher Interaktion stattfinden soll.

Zelting – unter einem Zelt

Bei den gemeinschaftlichen Treffen entstand eine Vielzahl an kleinen konkreten Ideen, die von schnell bis langfristig umgesetzt werden können. Dazu gehörte u.a. ein Mitfahrbankerl, das "Wer suchet, der findet-Brett", „nNimm´s da“-Tauschladen im alten Feuerwehrhaus, sowie ein Biotop und eine Feuerstelle am Dorfplatz, Motorik-Training-Pfad, Naschhecken und Picknick-Treff. Teilweise wurden Ideen gleich vor Ort ausprobiert. Der Ansatz einer Dorfwerkstatt im Glashaus mit gemeinschaftlichen Anbau, Kino, Workshops und Vorträgen wurde im Rahmen von der „Elevate the Village – DorfUni“ am 7. März bereits gestartet. Gemeinsam mit dem Tourismusverband könnten noch zukünftige Angebote, die nicht nur den EinwohnerInnen nutzen, konkretisiert werden. Dazu gehört zum Beispiel ein Angebot für Fahrrad-Picknick-Touren.

Ziel des Projektes Provinz Denken.Bauen.Leben ist es die dörfliche Strukturen im Umfeld der Kleinstadt Bad Radkersburg langfristig und zukunftsfähig als attraktive und aktive Lebensmittelpunkte zu erhalten und deren Gestaltung durch die Bevölkerung zu initiieren. Ob und wie die erarbeiteten Projektansätze umgesetzt wurden, soll auch Thema eines abschließenden Symposiums im Herbst in Bad Radkersburg sein.

 

Weitere Informationen zum Projekt wie auch zur Winter School erhalten Sie auf der Projektseite:

https://www.fh-joanneum.at/projekt/provinz-denken-bauen-leben/

Fotocredit: FH JOANNEUM, Projekt Provinz.Denken.Bauen.Leben

 

 

Kontakt: DI Tim Wakonig-Lüking (FH JOANNEUM Gesellschaft mbH, Institut für Architektur und Management, Alte Poststraße 154, 8020 Graz, tim.wakonig-lueking(at)fh-joanneum.at)


Provinz Denken.Bauen.Leben – Fokusgruppendiskussion mit anschließender Preisverleihung Fotowettbewerb

Wie können dörfliche Strukturen im Umfeld der Kleinstadt Bad Radkersburg langfristig als attraktive Lebensmittelpunkte erhalten und zukunftsfähig gestaltet werden?

Diese Frage steht im Mittelpunkt des zweijährigen Forschungsprojekts Provinz Denken.Bauen.Leben, welches das Institut Architektur und Management gemeinsam mit dem Bachelorstudiengang Nachhaltiges Lebensmittelmanagement der FH JOANNEUM und dem StadtLABOR Graz, unter Einbindung der Gemeindebevölkerung durchführt.

Interviews und Workshops mit SchülerInnen der BORG und iHTL gaben erste Einblicke in den beruflichen und privaten Alltag und die Interessen von Bad Radkersburger GemeindebürgerInnen.

Bei einem öffentlichen Fotowettbewerb, der von Juli bis Oktober lief, wurden über 110 Bilder eingereicht.

Das Projektteam lädt am 26.11.2019 interessierte GemeindebürgerInnen zu einer Fokusgruppendiskussion ein, bei der über ausgewählte Bilder diskutiert wird. Dabei können Bedürfnisse angesprochen sowie Erhaltenswertes und Weiterzuentwickelndes in der Region um Bad Radkersburg identifiziert werden. Anschließend an die Fokusgruppendiskussion werden die PreisträgerInnen des Fotowettbewerbs der Öffentlichkeit präsentiert.

Termin:
26.11.2019, 16:00-17:30 Uhr
Preisverleihung Fotowettbewerb und Diskussionsveranstaltung Bad Radkersburg und Umgebung

Ort:
Bürgerservice Gebäude (ehemaliges Gemeindeamt BR-Umgebung) in der Zeltingerstraße 6.

Sponsoring der Preise: Parktherme Bad Radkersburg, Tourismusverband Region Bad Radkersburg, Radkersburger Hof Zentrum für Gesundheit und Rehabilitation, Kurkonditorei BAD RADKERSBURG, Hotel Garni Birkenhof, Vitalhotel der Parktherme HBR-Hotelbetriebsgesellschaft mbH, Weingut Krispel, Buschenschank Eberhart, Vinothek & Weinbauverein Klöch.

 

Kontakt und Anmeldung: DI Petra Kickenweitz (FH JOANNEUM Gesellschaft mbH, Institut für Architektur und Management, Alte Poststraße 154, 8020 Graz, petra.kickenweitz(at)fh-joanneum.at)

Ausblick auf die weiteren Projektschritte

Von 3.-7. Februar 2020 findet eine Winter School statt, bei der Studierende aus unterschiedlichen Studienrichtungen in Austausch mit Einzelpersonen in der Region treten und Ideen und Konzepte zur Weiterentwicklung der dörflichen Strukturen erarbeiten werden.

Fotocredits:

@ Erwin Irzl @ Christina Schifter

E-Werk Bad Radkersburg
Wasserwerk Bad Radkersburg
Quelle Bad Radkersburg
Biowärme Bad Radkersburg
Beteiligung Bad Radkersburg
Zehnerhaus Bad Radkersburg
TVB Bad Radkersburg
Parktherme Bad Radkersburg
Volksschule Bad Radkersburg
Musikschule Bad Radkersburg
GDZ Bad Radkersburg
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Museum Bad Radkersburg